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Der Radeberger Spielmannszug | ||||||||
Im Territorium von Radeberg gibt es Nachweise von Spielmannszügen,
die bis ins vorige Jahrhundert reichen.In der Stadt selbst gab es 1919 erstmals einen Spielmannszug. 1968 wurde diese Tradition neu belebt. Als Sportspielmannszug, vom damaligen größten Radeberger Betrieb (Rafena bzw. Robotron) finanziert, wurde der Spielmannszug schnell zu einem Begriff. 1972 wurde, als Ergebnis einer aktiven Nachwuchsarbeit, ein Kinderspielmannszug gegründet. Mehrfach erreichten beide Züge Bestplazierungen bei den jährlich stattfindenden Bezirksmeisterschaften. Die erfolgreiche Teilnahme an den Sportfesten in Leipzig und Dortmund sowie den Spartakiaden in Berlin und Dresden zeugen vom musikalischen Können unseres Spielmannszuges. Seit 1991 tritt der Klangkörper als Traditionsspielmannszug auf. Aufbauend auf den Grundlagen vergangener Jahre erspielten sich die Radeberger bei den nun jährlich stattfindenden Sachsenmeisterschaften 1996, 2002, 2004 bis 2007 sowie 2009 den Vizemeistertitel, 1998, 1999, 2001, 2003 und 2008 wurde der Meistertitel errungen. Der Nachwuchszug erkämpfte 2009 zum insgesamt 14. Mal den Sachsenmeistertitel wie bereits 1992, 1995 1996, 1998, 1999, 2000 und 2002 bis 2009. Seit 1992 nahm der Radeberger Spielmannszug ununterbrochen am jährlich stattfindenden "Tag der Sachsen" teil. Zur Bekleidung des Radeberger Spielmannszuges Die nachempfundene sächsische Uniform, in den Landesfarben weiß-grün, geht auf die Zeit um 1810 zurück. Das 1708 gegründete Garderegiment wurde 1798 nach seinem damaligen Oberkommandierendem, dem Kurfürsten Friedrich August III., benannt (Initialen F und A an der Kopfbedeckung). Der Kinderspielmannszug bestreitet seine Auftritte meist in der weißen Uniform der Spielleute, die ihren Ursprung in der Turnerbewegung des Deutschen Kaiserreiches hat.
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